So schützen Sie sich vor Betrug

Ihr bester Schutz: Bewusstsein und Aufklärung

Aufklärungs- und Infocenter

Sie sind unser Partner. Die Betrugsprävention hat bei Western Union oberste Priorität, aber auch jeder Einzelne ist dafür verantwortlich. Ihr bester Schutz ist es, sich der Gefahr von Betrug bewusst zu sein, sich zu informieren und ausgehend von unseren informativen Tipps selbst zu urteilen. Lassen Sie sich nicht täuschen: Informieren Sie sich zu den Anzeichen, die auf Betrug und Betrüger hinweisen, bevor es zu spät ist.

 

Was Sie bei einem Geldtransfer niemals tun dürfen

Schützen Sie sich vor Betrug, indem Sie bei Geldtransfers diese acht Dinge niemals tun.

  1. Senden Sie niemals Geld an Personen, die Sie nicht persönlich kennen.
  2. Senden Sie niemals Geld, um Steuern oder Gebühren für Gewinne bei Lotterien oder Preisausschreiben zu bezahlen.
  3. Verwenden Sie niemals eine Testfrage, um einen Geldtransfer sicherer zu machen.
  4. Geben Sie niemals Ihre Kontoinformationen an Personen oder Unternehmen weiter, die Sie nicht kennen.
  5. Senden Sie niemals Geld als Vorschuss für einen Kredit oder eine Kreditkarte.
  6. Senden Sie niemals Geld für Notfälle, ohne sich von der Notsituation überzeugt zu haben.
  7. Senden Sie niemals Geld aus einem Scheckbetrag, solange der Scheckbetrag nicht Ihrem Konto gutgeschrieben wurde. Achtung: Das kann mehrere Wochen dauern.
  8. Senden Sie niemals Geld per Transfer für Internetkäufe.
Weitere Informationen zu Betrugsarten

 

Allgemeine Anzeichen

  • Betrüger sind sehr geschickt darin, Ausreden zu erfinden, um ein persönliches Kennenlernen zu vermeiden. Sie geben unterschiedlichste Gründe an, aus denen sie Geld benötigen, und sie sind immer in Schwierigkeiten.
  • Betrüger schützen Unfälle oder tragische Familienereignisse vor, die plötzlich und genau dann eintreten, bevor sie in das Flugzeug steigen, das sie zu Ihnen bringt, oder sie werden vom Zoll festgehalten und benötigen Geld, um gehen zu dürfen.
  • Oder sie bitten um Geld für ein Flugticket, um Sie kennenlernen zu können oder bis zum Zahltag „flüssig“ zu bleiben.
  • Betrüger benötigen Geld, weil sie überfallen wurden und ihnen unterwegs Geld, Pass und Ausweis gestohlen wurden.
  • Betrüger bitten Sie, das Geld im Namen eines Freundes oder Angehörigen zu senden, um zu prüfen, ob Sie Geld haben, oder bitten Sie um Hinterlegung einer Sicherheitszahlung, bis Sie gekaufte Waren oder Leistungen erhalten.
  • Betrüger geben vor, einen Unfall gehabt zu haben, im Krankenhaus zu sein und die Arztrechnungen vollständig bezahlen zu müssen, um gehen zu können.

 

E-Mail und Phishing

Passwörter und Identitäten sind für Internetbetrüger äußerst wertvoll. Phishing-E-Mails an viele zufällige E-Mail-Adressen zu senden ist eine einfache Möglichkeit, Informationen von ahnungslosen Personen zu stehlen. Eine E-Mail ist wahrscheinlich ein Phishing-Versuch, wenn:

  • die E-Mail stilistische, grammatikalische und orthografische Fehler enthält oder der Name eines bekannten Unternehmens falsch geschrieben ist.
  • Ihr Name nicht in der Betreffzeile steht. die E-Mail vermutlich an Tausende von Personen gesendet wurde.
  • die Absender-E-Mail merkwürdig wirkt und z. B. der Name eines bekannten Unternehmens oder einer Behörde falsch geschrieben ist.
  • Ihr Name in der E-Mail nicht auftaucht. Banken, bei denen Sie ein Konto haben, wissen, wie Sie heißen! E-Mails, die mit „Sehr geehrte/r Kunde/in“, „Betreff“ oder auch nur mit „Hallo“ beginnen, können betrügerisch sein.
  • die URL unecht ist. Bewegen Sie die Maus auf den Link „Hier klicken“ oder „Jetzt aktiv werden“. Wenn statt der Website eines seriösen Unternehmens eine merkwürdige URL angezeigt wird, klicken Sie keinesfalls auf den Link.
  • Sie über eine Sicherheitsverletzung Ihres Kontos informiert werden und Ihr Konto angeblich vorübergehend gesperrt wird, wenn Sie nicht wie in der E-Mail verlangt handeln.
  • die E-Mail um Informationen zu Ihrer Person, Kreditkarten oder Internetkonten bittet oder zu einer Website weiterleitet, auf der solche Informationen eingegeben werden sollen. Seriöse Unternehmen tun dies üblicherweise nicht.

 

Tun Sie Folgendes, wenn Sie eine verdächtige E-Mail erhalten:

  • Löschen Sie die E-Mail sofort, ohne sie zu öffnen.
  • Klicken Sie nicht auf Links in der E-Mail, auch nicht auf Links zum „Abmelden“, und öffnen Sie keine Dateianhänge.
  • Western Union fragt in E-Mails niemals nach Benutzerinformationen, Passwörtern oder persönlichen Informationen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine E-Mail wirklich von Western Union ist, öffnen Sie auf keinen Fall Links, klicken Sie nicht auf Anhänge und geben Sie keine Passwörter oder Benutzerinformationen ein.

Leiten Sie die E-Mail an spoof@westernunion.com weiter und löschen Sie sie dann.

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