Auf dem Weg vom Empfänger- zum Senderland

Polens wirtschaftlicher Aufschwung lässt sich an Rücküberweisungen ablesen

 

Frankfurt am Main, 24. April 2013 — Polen kann trotz der Schuldenkrise im Euroraum ein konstantes Wirtschaftswachstum aufweisen. Dies zeigt sich auch an der Entwicklung des Geldtransfers nach und von Polen: Laut den Zahlen der Weltbank haben sich Geldsendungen, sogenannte Rücküberweisungen, aus Polen in andere Länder seit 1992 fast verdreifacht und lagen 2011 bei 1.981 Millionen USD. Ein deutliches Zeichen für die wachsende Wirtschaftskraft des Landes.

Bedeutung der Rücküberweisungen bleibt

Wenngleich die Geldsendungen aus Polen steigen, sind Rücküberweisungen nach Polen immer noch von großer Bedeutung für die Volkswirtschaft. Zwar profitieren auf der einen Seite die Bürger von der wachsenden Wirtschaftskraft ihres Landes. Andererseits sind immer noch viele Menschen auf Überweisungen von Migranten angewiesen. Von 1992 bis 2011 machten laut Weltbank die globalen Rücküberweisungen nach Polen insgesamt rund 76 Milliarden USD aus. Eine Studie des CASE Instituts in Warschau im Auftrag von Western Union, einem führenden Anbieter von weltweitem Geldtransfer, zeigt ergänzend, dass während der Finanzkrise im Jahre 2007 die Geldtransfers nach Polen mit mehr als 20 Milliarden Zloty den Höchststand erreichten. Nach dem Ausbruch der Finanzkrise kehrten viele Migranten in ihre Heimat zurück. Seitdem pendelt die Höhe der Überweisungen zwischen 17 und 18 Milliarden Zloty pro Jahr. Das entspricht rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Die Studie verdeutlicht weiteres die Bedeutung der Rücküberweisungen für die polnische Volkswirtschaft: Die nach Polen gesendeten Rücküberweisungen haben sowohl das durchschnittliche Haushaltseinkommen als auch das verfügbare Einkommen positiv beeinflusst. Bis 2009 waren die Rücküberweisungen sogar höher als die Unterstützungszahlungen der Europäischen Union an Polen.

Auch in Deutschland sichern viele der über 370.000 Migranten mit einer polnischen Staatsangehörigkeit durch regelmäßige Geldsendungen den Lebensunterhalt ihrer Familien im Herkunftsland. So sind zwischen 1992 und 2011 mehr als 600 Millionen USD aus Deutschland nach Polen via Western Union transferiert worden. Über 12 Prozent des Gesamtvolumens der Rücküberweisungen mit Western Union kamen also aus Deutschland.

Euro bei Rücküberweisungen beliebt – neuer Service von Western Union

Trotz der derzeitigen Euroskepsis der polnischen Bevölkerung wurden bereits 2010 rund die Hälfte der Geldsendungen nach Polen in Euro und nicht in der Landeswährung Zloty ausgezahlt und der Trend hält weiter an. In den Heimatländern der in Europa lebenden Migranten wird der Euro immer beliebter. Gemäß einer Studie von Western Union bevorzugen über 40 Prozent der Empfänger grundsätzlich eine Auszahlung in Euro.

Western Union bietet ab sofort in Polen durch die Dienstleistung Euro-Payout die Barauszahlung in Euro an. Das Unternehmen stellt sich damit auf die wachsende Bedeutung der Währung in Polen ein und ermöglicht den Empfängern von Geldsendungen die Beträge direkt in Euro auszahlen zu lassen. „Wir freuen uns, mit diesem neuen Service den Konsumenten in Polen und ihren Familien die Auszahlung in Euro anzubieten“, sagt Claudia Westermayr, Regional Direktor DACHLS & CEE. „Damit sind jetzt Geldtransfers von Europa nach Polen ohne Wechselkursschwankungen möglich“, fügt Westermayr hinzu.

Über Western Union

Die Western Union Company (NYSE: WU) ist ein führender Anbieter von weltweitem Geldtransfer. Gemeinsam mit Vigo, Orlandi Valuta, Pago Fácil und Western Union Business Solutions bietet Western Union die Möglichkeit, Geld rund um den Globus zu transferieren. Mit Stand vom 30. Juni 2012 verfügt das Unternehmen gemeinsam mit Orlandi Valuta, Vigo und Pago Fácil über ein Netzwerk von etwa 510.000 Vertriebsstandorten in mehr als 200 Ländern und Territorien. 2011 wurden weltweit über 226 Millionen Transaktionen zwischen Privatpersonen durchgeführt und damit 81 Milliarden US-Dollar transferiert. Zudem wurden 425 Millionen geschäftliche Transaktionen veranlasst. Mehr Informationen finden Sie unter www.westernunion.de.

Medienkontakt

Grayling Deutschland
Lina Blankenagel
Telefon: + 49 69 96 22 19 0 / Fax: + 49 69 96 22 19 96
westernunion@grayling.com
www.westernunion.de