Weltweite Geldtransfers: Frauen verantworten jährlich 291 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen – gleich viel wie Männer

Western Union macht zum Internationalen Weltfrauentag auf die wirtschaftliche Bedeutung von Migrantinnen in Österreich und weltweit aufmerksam

 

 

  • Weltweit machen Frauen rund die Hälfte aller Migranten aus
  • Frauen geben prozentual einen noch größeren Anteil ihrer Gehälter ab als Männer
  • Sowohl männliche als auch weibliche Migranten senden ihr Geld überwiegend an Frauen

 

FRANKFURT/ENGLEWOOD, 5. März 2015 – Anlässlich des diesjährigen Internationalen Weltfrauentages am 8. März betont Western Union, einer der führenden Anbieter internationaler Zahlungsdienstleistungen, den ökonomischen Einfluss der Migrantinnen auf die Weltwirtschaft und die Wirtschaftssysteme ihrer Heimatländer. 

Weltweit machen Frauen knapp die Hälfte aller Migranten aus und senden dabei die gleiche Menge an Geld in ihre Heimatstaaten wie Männer – nach Schätzungen der Weltbank verantworten Frauen damit die Hälfte (291 Milliarden US-Dollar) der jährlich weltweit versandten 582 Milliarden US-Dollar an Rücküberweisungen. Frauen zeigen sich allerdings sozialer und geben prozentual einen größeren Anteil ihrer Gehälter ab als Männer. Sie senden zwar insgesamt eher geringere Beträge, dafür überweisen sie regelmäßiger und über längere Zeiträume Geld.

Empfänger von Rücküberweisungen sind überwiegend Frauen

Sowohl männliche als auch weibliche Migranten senden ihr Geld überwiegend an Frauen und unterstreichen damit deren Bedeutung als Haushalts- und Finanzmanager. Studien zeigen, dass weibliche Sender und Empfänger Rücküberweisungen so einsetzen, dass sie unmittelbar dem Wohl der Familie zugutekommen – zum Beispiel Ausgaben für Nahrung, Bildung, Gesundheit und Unterkunft sowie Ersparnisse. Demgegenüber tendieren Männer eher dazu, Geld für Konsumgüter auszugeben, so die Analyse von Western Union.

Heute sind knapp 51 Prozent aller Kunden von Western Union, die Geldtransfers über Ländergrenzen hinweg tätigen, Frauen. „Frauen sind nicht länger nur Randfiguren im Wirtschaftskosmos Migration, sondern haben heute eine Rolle als Entscheiderinnen und unentbehrliche finanzielle Unterstützerinnen ihrer Familien und Gemeinden inne“, sagt Herbert Seitner, Regional Vice President Central Europe bei Western Union.

Österreich: Kontobesitzer sind im nahezu gleichen Verhältnis Männer und Frauen

„Frauen nutzen in zunehmendem Maße Banken, um Geld zu senden und zu empfangen“, fügt Seitner hinzu. „Dennoch bevorzugt die Mehrheit der Western Union Kunden immer noch Bargeld für viele Geldtransfers.” Laut der Weltbank haben weltweit 46,6 Prozent aller Frauen ein Konto bei einem offiziellen Finanzinstitut (gegenüber 54,5 Prozent der Männer). In Entwicklungsländern haben nur 32,3 Prozent der Frauen und 40,3 Prozent der Männer ein Konto – in Österreich ist dieses Verhältnis nahezu ausgewogen, 96,6 Prozent der Frauen und 97,7 Prozent der Männer besitzen ein Konto. Damit liegt Österreich über dem Durchschnitt der Euro-Staaten, wo knapp 89 Prozent aller Frauen und 92,5 Prozent der Männer ein Konto haben.

Die Weltbank hat des Weiteren herausgefunden, dass sich der Anteil von Frauen, die Geld senden und empfangen, dem von Männern immer mehr annähert. Knapp sieben Prozent aller Frauen nutzen ihre Konten, um Rücküberweisungen zu empfangen (Männer: 7,6 Prozent) und sechs Prozent der Frauen senden Geld von ihrem Konto (gegenüber acht Prozent der Männer).

„Damit Frauen an der weltweiten Wirtschaft noch erfolgreicher partizipieren können, benötigen sie besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Finanzbildung, gerade mit Blick auf neue und mobile Technologien“, so Seitner. „Global sind der öffentliche und der private Sektor dazu verpflichtet, Frauen hier noch stärker einzubinden. Western Union bietet weltweit Rücküberweisungs- und Bezahldienstleistungen für Kunden, sowohl mit vollem als auch eingeschränktem oder keinem Kontozugang. Internationaler Zahlungsverkehr für kleine und mittlere Unternehmen stellt damit kein Problem dar, was vor allem auch Frauen zugutekommt, die sich oft als Kleinunternehmerinnen engagieren“, erklärt Seitner abschließend.

 

Über den Internationalen Weltfrauentag

Der Internationale Weltfrauentag wird jedes Jahr am 8. März begangen und fand erstmals im Jahr 1911 statt. Tausende Veranstaltungen machen dabei auf die ökonomischen, politischen und sozialen Errungenschaften von Frauen aufmerksam. Organisationen, Regierungen, Wohlfahrtsverbände, Bildungsinstitutionen, Frauengruppen, Unternehmen und Medien weltweit feiern dabei erreichte Erfolge und zeigen zugleich weitere Potenziale für Gleichberechtigung auf. 2015 steht der Weltfrauentag unter dem globalen Motto „Make It Happen”, und fordert damit effektive Maßnahmen, um Frauen weiter voranzubringen und ihre Leistungen anzuerkennen. 

 

Über Western Union

Die Western Union Company (NYSE: WU) ist ein führender Anbieter von weltweiten Zahlungsservices. Gemeinsam mit Vigo, Orlandi Valuta, Pago Fácil und Western Union Business Solutions bietet Western Union Konsumenten und Unternehmen die Möglichkeit, schnell, zuverlässig und bequem Geld rund um den Globus zu transferieren und Zahlungen zu tätigen. Mit Stand vom 31. Dezember 2014 verfügt das Unternehmen gemeinsam mit Orlandi Valuta und Vigo über ein Netzwerk von mehr als 500.000 Vertriebsstandorten in 200 Ländern und Territorien sowie mehr als 100.000 Geldautomaten. 2014 wurden weltweit über 255 Millionen Transaktionen zwischen Privatpersonen durchgeführt und damit 85 Milliarden US-Dollar transferiert. Zudem wurden 484 Millionen geschäftliche Transaktionen veranlasst. Mehr Informationen finden Sie unter www.westernunion.at.

 

 

 

 

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